Gräser

Getreidearten und heimische Wildgräser 

Aber ich muß Euch unbedingt noch etwas über

 >verschiedene Gräser<

sagen. In jedem Jahr, wenn die Gräser auf den Wiesen so richtig prächtig sind und die Ähren noch nicht ganz reif sind, zieht Selene los und sammelt für uns einen ganzen Wintervorrat. Ein bisschen von dieser Leckerei liegt noch in der Gefriertruhe, aber wir haben fast alles aufgefuttert.

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(auf den Fotos sind Poldi und Sirius zu sehen, wie sie eine Grasschlacht schlagen)

Einige möchte ich Euch hier auch vorstellen, wobei es natürlich noch viel mehr gibt.

Am allerliebsten mögen wir den wilden Hafer (Flughafer), der dem Kulturhafer sehr ähnlich sieht und zu den Süßgräsern zählt.

Sirius genießt den Hafer

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Hier sind Tschipi und Callisto gerade am Wildhafer.


Ein frisches Bündel verschiedene Gräser hängt in unserem Spielbaum, aber ich hab mich erst einmal über die Möhre hergemacht.

 

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federlos035 Henry und Poldi

 

Gräser ,einschließlich heimischer Getreidearten

Bild

Name und Beschreibung

 

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Gerste, Hordeum vulgare
ist eine Getreideart aus der Familie der Süßgräser .(Poacae)

Zu erkennen ist  die Gerste an den langen Grannen der reifen Kornähren. 

Die Spelzen der Körner haben einen hohen Anteil anZellulose,
ansonsten findet man als Inhaltstoffe: Kohlehydrate, Ballaststoffe, Vitamin B, Fett und Mineralien. In Gerstenkörnern ist Gluten enthalten, weshalb Allergiker aufpassen müssen.

 

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Gerste wird weltweit als Nutzgetreide angebaut. Sie spielt in der Lebensmittelindustrie  wie auch in der  Viehzucht eine große Rolle.

 

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In einigen Futtermischungen  für die Wellensittiche sind auch Gerstenkörner
enthalten, man kann aber auch ab und zu mal ein wenig Gerste pur geben. Wegen des Fettanteils allerdings nihct zu häufig.

Voller Wohlbehagen  entspelzen sie die Körner,um an den eigentlichen Samen zu kommen. 

 

 

 

 

 

 
kam

Kammgras , Cynosurus cristatusL
 heißt so, weil der Blütenstand einseitig ist.. also wie ein Kamm.

 

Kammgras gehört zu den Süßgräsern.((Poaceae)

Kammgras wächst unter natürlichen Bedingungen  auf  Weiden und Wiesen, Man findet es auch auf Waldlichtungen.

 

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Kannn an die Wellis gefüttert werden. Sie  friemeln mit Hingabe die kleinen Samen aus den Ähren .Kann unbedenklich gegeben werden,

 

rse

rauhe Segge oder auch behharte Segge (Carex hirta) gehört zur Familie der Sauergräser (Cyperaceae) , zu der Unterabteilung Süßgräserartige.

Kommt in ganz Europa vor und wächst auf Wiesen, auf Waldlichtungen und teilwise an Wegrändern.

 

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Die Wellis  drehen und kauen und puhlen so lange daran herum, bis sie die kleinen Samen gefunden haben, die ihnen offensichtlich gut schmecken. Kann unbedenklich gegeben werden.

 

      
 Rotschwingel

Rotschwingel : Festuca rubra

aus der Familie der Süßgräser.(Poaceae)

 

Rotschwingel ist sehr verbreitet auf unseren Wiesen und Waldwiesen.

Wenn die Ähren reifer werden, haben sie eine leichte Rotfärbung.

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Die Vertreter der großen GRuppe der Schwingel
sind hichwertige Futterhräser.

Auch von unseren kleinen gefiederten FReunden wird der Rotschwingel sehr gerne geknabbert.

Kann jederzeit unbedenklich gereicht werden. 

 

 

wieri

gemeine Rispe, Poa trivialis, ähnelt sehr der Wiesenrispe und sind nur an den unterschiedlichen Blattmerkmalen zu erkennen.

gehört ebenfalls zu den Süßgräsern.( Poaceae)

Es wächst nahezu auf jeder Wiese ,Waldlichtung oder Waldwiese. 

 

Die Wellis futtern  das Gras, ziehen aber andere Sorten deutlich vor.Angeblich ist der geschmack etwas muffig. 

  

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Das mittlere Zittergras , auch  als das gemeine oder gewöhnliche Zittergras  ( Briza media) bezeichnet, ist wohl die Art der Zittergräser, die am meisten verbreitet ist.

Es gehört zur Familie der Süßgräser  ( Poaceae) 

Sie wächst auf Wiesen, an Feldwegen, auf Waldlichtungen. 

 Die einzelnen  herzförmigen Ährchen hängen im Wind leicht zitternd an ihren Halmen.

Daher der Name Zittergras. 

 

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Die Wellis haben offensichtlich ihren Spaß daran die Ähren in ihre einzelnen Samenkörner  zerlegen , die sie dann genüßlich verspeisen.

 

 

Kann unbedenklich gereicht werden. 

 

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 gemeine Quecke  ( Elymus repens)

 

und das deutsche Weidelgras sind sich auf den ersten Blick hin sehr ähnlich, jedoch stehen die Ähren praktisch anders herum. Bei der Quecke stehen die breiten Enden zum Halm hin, bei dem Weidelgras sind es die schmalen Enden, die zum Halm zeigen.

Quecke ist in Gärten und auf Feldern ein nicht gern gesehenes UNkraut , das sich schnell verbreitet. Sie gehört zu den Süßgräsern  (Poaceae) .

Die Quecke enthält Eiweiß, Vitamine  und Karotin,sowie einen Zucker.

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Vielleicht ist sie deshalb bei den Wellis so beliebt . Meine jedenfalls lassen für Quecke sogar ihre geliebte Hirse liegen.

Kann unbedenklich gegeben werden, da es keine Ölsaat ist. 

 

 
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 Wiesen-Knaulgras , Wiesen-Knäuelgras oder auch einfach Knaulgras.(Dactylis glomerata L.)

gehört ebenfalls zu den Süßgräsern ( Poaceae), und ist wohl das bekannteste Gras überhaupt, obwohl oft nicht unter dem Namen.

Es wächst auf jeder Wiese, Waldwiese, an Wegrändern, im Garten... schier überall.

 

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Die Wellis lieben die fettarmen Samenkörner ,die in den knäuelartig zusammengeballten Ähren sitzen.

Knaulgrassamen kann man auch als Einzelsaat beziehen, wenn man es als Zusatznahrung verwenden möchte oder einfach nur mal als Leckerbissen für Wellis.

 

Kann unbedenklich gereicht werden. 

 
  

 
 

 ha 
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 Neben den Getreide -Hafer ,dem sogenannten  echten Hafer gibt es zahlreiche Haferarten, die in freier Natur wachsen.

 Einige davon sind:

Bart-Hafer (
Flug-Hafer (Avena fatua)
Sand-Hafer (Avena strigosa)
Nackt-Hafer (Avena nuda)
Saat-Hafer (Avena sativa), auch „Echter Hafer“ genannt


Hafer  ist ein wichtiges Futtergras und wird außerdem in der Lebensmittelindustrie verwendet. Wir finden ihn im Müsli, in Brot, als Haferflocken.

Er ist reich an INhaltstoffen:
Proteine,
Kohlehydrate,
Fett,
B-Vitamine 1,2und 6 ,
Kieselsäure.

Das Haferstroh wird in der Landwirtschaft als Streu verwendet.

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Unsere Wellis lieben es, die Haferkörner zu knacken und den INhalt dann zu verspeisen.Außerdem raschelt es so schön, wenn sie ihre Köpfchen in einem Büschel Hafer versenken , um sich genau DAS Körnchen rauszupicken, das sie haben möchten.

Hafer ist unbedenklich und wird gern gefuttert, doch sollte  wegen des Fettanteils nicht zuviel davon gegeben werden 

 

 

 
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noch keine Ahnung, wie es heißt 

Auf jeden Fall gehört dieses Gras zu den Süßgräsern und dist damit ungefährlich für die Wellis

 

 

 

Fast seidig schimmert dieses Gras  und ist von seiner Struktur her sehr fein.

 

 

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Meine Wellis mögen diese zarte Gras sehr gerne.

 
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 Weizenähre  (noch unreif)
 
Weizen
Triticum aestivum  =Weichweizen
Triticum durum = Hartweizen

gehören ebenfalls zu den  Süßgräsern und sind ein wichtiges Grund-Nahrungsmittel für uns.

Weizen wächst soweit ich weiß, nicht wild, es sei denn es handelt sich um ein ehemaliges Weizenfeld, wo es noch Überreste gibt.

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Ein besonderes Merkmal des Weizens ist, dass er keine Grannen hat, im Gegsatz zu Gerste ,Hafer, Roggen. Die Körner sind rundlich und dick.

Die inhaltsoffe von Weizen sind:
Eiweiß,
Fett
Wasser
Ballaststoffe,
Vitamine,(fast der gesamte B-Komplex)
Mineralstoffe.
 

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Für Wellis sind die ganzen Weizenkörner eher weniger geeignet, aber als

Keimfutter, oder auch nur als Quellfutter  sehr beliebt. Erkrankten,geschwächten Wellis kann Quellweizen als Aufbaunahrung gereicht werden.

Achtung !   Keimfutter und Quellfutter muß immer frisch zubereitet werden, da die Gefahr des Schimmelbefalls besteht.

 
 si 

Silberhirse

 

 
   
 
   

 

 

 

 

 

 

 Diese Tabelle ist  mit Sicherheit nicht vollständig, aber sie stellt eine Auswahl möglicher Obst-und Gemüsesorten zur Verfügung.


Das alles sind Gräser, die Ihr uns bedenkenlos anbieten dürft . Ihr werdet erstaunt sein, wie wir uns da hineinknien. Siehe auch hier.

 

 

 

Als nächstes folgen die Küchenkräuter.

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