Frisches Grünfutter

>Pflanzen>

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Ja, schaut mal gut hin. Wisst Ihr , was ich hier gerade zerpflücke und futtere ?
Das ist leckeres frisches Möhrengrün. Da könnte ich mich vor lauter Freude immer drin wälzen,

 

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und wenn es noch da zu frisch gewaschen und  nass ist, dann bade ich da regelrecht drin.

Wir  Wellis mögen aber auch vieles andere Grünzeug.  Auf gar keinen Fall möchte ich hier den Golliwoog vergessen, den wir wirklich zum Fressen gern haben.

Das ist eine Pflanze, die aus Zentral- und Südamerika stammt, wo sie  wild wächst. Hier bei uns muss man sie allerdings im Topf kaufen.
Sie enthält viele Mineralien und ist eine ideale Abwechslung in der täglichen Ernährung.

 

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Sogar unser Woody mag Golliwoog, der ist sonst nicht so scharf auf Grünes.

Hier hat er sich ein Plätzchen gesucht und bewacht den Blumentopf.


Kennt Ihr Vogelmiere?
Wie schon  aus dem Namen dieses heimischen Unkrauts ersichtlich ist, lieben Vögel Vogelmiere.
Na ja, und wir natürlich auch.
Besonders die kleinen Knospen schmecken lecker und später die Samenkapseln.
Wie ich schon sagte, findet Ihr die Pflanze in freier Natur. Gebietsweise muss man allerdings sehr ausdauernd suchen, bis man sie findet. Und darum gibt es jetzt auch Samen zu kaufen, so dass Ihr zu Hause in einem grossen Blumenkübel oder in Balkonkästen diesen gesunden Leckerbissen für Eure gefiederten Freunde selbst ziehen könnt.  Es macht wirklich nicht viel Arbeit, und wir freuen uns.

Schaut mal,  das haben meine kleinen Reporter entdeckt.
https://www.kraeuter-verzeichnis.de/blog/die-vogelmiere.shtml

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Selene hat das auch so gemacht, weil sie nicht immer so viel Zeit hat, auf die Suche zu gehen.

 

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Wonach man eher weniger suchen muss, weil es ihn eigentlich überall gibt, das ist der Löwenzahn

      
Aber gebt uns bitte nur die Blätter !!!

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Die mögen wir, aber in den Blütenstielen ist ein Milchsaft, den wir auf keinen Fall haben dürfen.

Als nächstes möchte ich Euch den Weißklee zeigen, der uns ebenfalls schmeckt.

In den Blüten ist viel Nektar, hmmmmm, das ist lecker.

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Hirtentäschel könnt Ihr uns auch anbieten. Besonders die kleinen "Herzchen" daran,
mögen wir abknabbern.

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Die Pflanze selber macht einen recht unscheinbaren Eindruck.
Ihr findet sie an Wegrändern, auf Wiesen, am Waldrand.


Gänseblümchen kennt wohl jeder. Sie wachsen einfach überall.
Davon nehmen wir am liebsten die Blütenknospen oder später die Samenböden.

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Das war  jetzt eine kleine Auswahl, es gibt noch viel viel mehr an wildwachsenden Kräutern, die für uns geeignet sind.
Wichtig für alles, was Ihr für unsere Schnäbel sammelt, ist, dass Ihr es nicht an befahrenen Strassen pflückt, und dass Ihr die Pflänzchen gründlich wascht, bevor sie in unserem Futternapf ankommen.
Manche von uns werden sich erst noch ein wenig zieren, aber habt nur Geduld und bietet uns immer wieder solche kleinen Leckereien an.

Hier jetzt noch eine Liste, in der Ihr nachlesen könnt, was alles so für unsere Schnäbel geeignet ist und wo Ihr noch viel mehr darüber erfahren könnt.

  

Pflanzen

Bild

Name und Beschreibung

 

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Golliwoog

Callisia repens 


Golliwoog wird von unseren kleinen Krummschnäbeln sehr gerne  gefuttert. Die Blätter enthalten Vitamin C und Mineralien. 

Golliwoog ist eine Zuchtform, die es bei uns nicht in freier Natur  gibt.

 

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Gelber Steinklee

Melilotus  officinalis

Fabiaceae = Schmetterlingsblütler 


Der gelbe Steinklee ist ein hoch wachsende, krautige  stark verzweigte Pflanze. Wir können sie an Wegrändern im Wald und auf Wiesen finden, an Wegränder,auf Geröllhalden und
Schuttplätze, an Bahndämmen.
Die leuchtend gelben Blüten haben einen starken süßen Duft, der an Honig erinnert und der zahlreiche Insekten anlockt. 


Unseren Wellensittichen
können wir etwa von  Juni bis September die gelben, süßen Blütenköpfchen anbieten. Von August an bis in den Oktober rein gibt es die reifen Samen. 

 

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Gänseblümchen

Bellis perennis 

Asteraceae = Korbblütler 

Das Gänseblümchen ist wohl  fast die einzige Pflanze, die schon jedes Kind kennt.
Die strahlend weißen Blüten erinnern an  die Margariten.

Gänseblümchen wachsen so ziemlich überall... auf Feld und Wiesen, auf Wegen, in Gärten,an Feldrainen .

Sie beginnen schon früh im März/April zu blühen und blühen den ganzen Sommer hindurch bis in den späten Herbst hinein. 


Wenn man sie daran gewöhnt hat, knabbern die Wellensittiche
 die Knospen und die Blütenköpfchen sowohl frisch, als auch getrocknet.

 

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Hagebutte

Rosa canina

Rosengewächse


Die wilde Heckenrose, Rosa canina, wächst an Wegrändern, im Wald und an Wiesen.

Im Herbst leuchten die roten Hagebutten  und locken Vögel zum Mahl ein.

Hagebutten werden auch in der Medizin bei Nieren- und Blasenerkrankungen angewendet.

Sie sind oft auch Bestandteil von Früchtetees. 


Unsere Wellis mögen die  Vitamin C enthaltene Schale der leuchtend roten
Früchte. 

 

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Huflattich

Tussilago farfara Asteraceae



Wenn die Natur zu Beginn des Frühlings noch teilweise recht trostlos aussieht,  
leuchten uns  aus altemLaub, an Wegrändern, auf Wiesenwegen oder auf
Schutthalden die strahlend gelben Blüten des Huflattich freundlich entgegen. Seine filzigen  auf einer Seite fast silbrig glänzenden, großen Blätter kommen erst viel später.

Huflattich ist eine altbewährte Heilpflanze  gegen Entzündungen der Atemwege, weil  sie schleimlösend und entzündungshemmend wirkt.
Sie enthält Flavonoide (gelbe Farbstoffe) und Schleimstoffe.



Die Wellensittiche mögen gern an den Blüten knabbern, frisch aber auch getrocknet.
 
Hinweis

Wer einen Welli mit Lebererkrankung hat, sollte allerdings wegen der im Huflattich enthaltenen Gerbstoffe darauf verzichten.

 

 
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Löwenzahn

Taraxacum officinale

Asteraceae


Löwenzahn, gebietsweise auch als Butterblumen bezeichnet wächst als Unkrauf fast überall. 

Im Frühling zur Hauptblütezeit im Mai/Juni leuchten ganze Wiesenabschnitte in strahlendem Gelb.

Die Samen sind kleine kompakte Kapseln, die an kleinen Flug-Schirmchen hängen.
Sie  haben dem Löwenzahn auch zu dem Namen Pusteblume verholfen 

Löwenzahn findet auch Anwendung in der Medizin. Wegen ihrer  harntreibenden Wirkung werden sowohl die Blätter als auch die Wurzeln bei Nieren und Blasenleiden angewendet


Wenn man die Wellis daran gewöhnt hat, futtern sie recht gerne die jungen Blätter des Löwenzahn. Man kann ihnen auch die Blütenköpfe geben, aber ohne die stark milchsafthaltigen Stengel.
 

 

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Wegwarte

Cichorium intybus

Asteraceae 


 Wegwarte ist ein Korbblütengewächs, das  an Wegrändern und auf Waldwiesen, in Gärten als Unkraut und an Straßenrändern zu finden.

Die Pflanze ist verzweigt und hat leuchtend blaue Blüten, sie wird  bis über 1 m hoch und ist rauh behaart und stark verzweigt. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September.

Zu Zeiten, in denen Kaffee Mangelware war, wurde die Wurzeln des Kaffeezichorie geröstet und als Kaffeeersatz verwendet.  Eine Unterart der Wegwarten liefert  den als Salat bekannten Chicoree.


Die Wellis knabbern gern die reifen Samenkapseln, die es ab August gibt.

 

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wst2

weißer Steinklee

Melilotos albus

Schmetterlingsblütler


Weißer Steinklee ist eine hoch wachsende, krautige, stark verzweigte Pflanze. 

Steinklee wächst an Waldrändern, an Wegrändern, auf Schutt-und Geröllhalden.
Die weißen Blüten haben einen süßen Duft, wodurch zahlreiche Insekten anglockt werden.
Blütezeit ist von JUni bis September, reife Samenkapseln kann man von August bis in den Oktober rein finden
Zu kleinen Sträußchen gebunden findet er heute auch noch gegen Motten Verwendung.


Die süßen Blütenköpfchen und die reifen 
Samenkapseln werden von den Wellis gern
geknabbert.
 

 

 

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Vogelmiere

Stellaria media 


Vogelmiere findet man fast überall, auf trockenem Boden genauso, wie auf feuchten Böden, wo die Pflanze kräftiger und saftiger ist.
Auf meinen Waldwanderungen habe ich festgestellt, dass Vogelmiere oft in Gemeinschaft mit Brennnesseln wächst und die Pflanze dort besonders gut entwickelt ist .
Vogelmiere hat kleine sterneförmige Blüten und fast herzförmige Blätter von einem hellen Grün.


Unsere Wellis lieben Vogelmiere.

Ganz besonders gern mögen sie die kleinen zarten Blütenknospen, die sie mit sichtlichem Wohlbehagen knabbern.

Vogelmiere enthält VitaminC und Mineralien.

 

me  

 Zitronenmelisse  :Melissa officinalis 
gehört zur Familie der Lippenblütengewächse:  Lamiaceae 


Zitronenmelisse  ist ein krautige Pflanze, deren Blätter einen typischen , frischen Duft  nach Zitronen haben.

Verantwortlich dafür sind die verschiedenen aetherischen Öle,die darin enthalten sind. 

Die Pflanze wird auch heute noch für medizinische Zwecke verwendet. Zur Beruhigung , bei Erkältungskrankheiten und bei Magenbeschwerden.

Außerdem ist Melisse eine beliebte Gewürzpflanze.
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Die Wellis mögen die Stiele mit Blättern recht gern, aber wie auch bei vielen anderen, bitte nicht zu viel davon geben.

ich habe Melssenblätter auch schon in die Badeschale getan, und das fanden die Gefiederten auch nicht schlecht. 

 

 

 Sa 

eine frische Salatmischung in folgender Zusammensetzung:

Roter Mangold
Grüner Batavia
Lollo Rosso
Mizuna grün
Babyspinat
Roter Blattsenf
Agano
Tatsoi

Nicht nur meine Vögel lieben diese
leicht nussig und würzig schmeckende Mischung.
Es ist schlicht eine phantastische
Salatmischung. 

 

 

 

 

 wi

wilde Minze oder  auch Ackerminze :

Metha arvensis
 ist eine der zahlreichen Minzearten ( Mentha ..... ) aus der Familie der Lamiacae  ( Lippenblütengewächse)
Es handelt sich um aromatische krautige kräftig grüne Pflanzen mit violetten Blüten.
Die bekanntesten Arten sind wohl die Pfefferminze ( Mentha piperita) oder die Wasserminze (Mentha aquatica)

Der Anteil an äetherischen Ölen ist nicht so hoch wie bei der Pfefferminze, die ja auch heute nch gern als ArzneiDroge verwendet wird, in zahlreichen  mdizinischen Tees vorkommt und  auch als einfacher  Pfefferminztee gern getrunken wird.

Die ätherischen Öle enthalten vor allem Menthol, Gerbstoffe und Farbstoffe. 

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Wellensittichen würde ich wegen des recht hohen Anteils an Menthol die Pfefferminze nicht anbieten. Die wild wachsende Ackerminze ist bedeutend  milder. Sie kann hin und wieder den Krummschnäbeln angeboten werden, meine 4 mögen sie z.B. recht gerne.

 

 

 sch

Schafgarbe ; Achillea millefolium

gehört zur Familie der Asteracae( Korbblütengewächse)

Schafgarbe kann man so quasi überall finden, an Wegrändern, auf Wiesen, auf Feldern, es ist ein recht anspruchslose Pflanze.

Schafgarbe gehört nach wie vor zu den auch heute noch verwendeten Heilpflanzen. Sie wirkt bei Verdauungsproblemen. 
Ihre wichtigsten Wirkstoffe sind Gerbstoffe, aetherische Öle,Bitterstoffe und einige Mineralien.

Übrigens kann man  frische Blattriebe und Blüten auch gemischten Salaten zusetzen, es schmeckt angenehm und gibt dem Salat eine neue Geschmacksrichtung.

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Unseren Krummschnäbeln können wir frische junge  Blatttriebe  anbieten und auch ein paar Blüten.

Aber nicht alle Wellis mögen  Schafgarbe. 

 
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Chicorée( Cichorium intibus),gehört zur Familie der Asteraceae,in der Unterfamilie
Cichorioideae , Wegwarte.

Chicorée ist der weiß-gelblich bis grüne
oberirdische Blattspross der Cichorienwurzel.
an kann ihn  sowohl als knackigen Salat, der leicht bitter schmeckt oder auch gekocht oder leicht angebraten essen.



Seine Inhaltstoffe sind:
Vitamin A und C
Ballsaststoffe
Mineralien
Kohlehydrate
 

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Wenn die Wellis sich erst einmal an den geaschmack gewöhnt haben, futtern sie  
die frischen Blätter recht gerne. 

 

 eis
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 Eissalat  (Lactula sativa),oder auch Eisbergsalat oder Krachsalat

 wird meist als Rohkostsalat gegessen ,
kann aber auch gekocht als Gemüse verwendet werden. 

 

Eissalat  hat feste,knackige und wohlschmeckende hellgrüne Blätter. Der Freilandsalat ist etwas dunkler, i Geschmack aber gleich.

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Die INhaltstoffe von Eissalat sind:
Kahlehydrate und Proteine,
Ballaststoffe,  die Vitamine A,B1,B2und C;
Eisen,Kalium, Calcium.

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Die Wellensittiche  fressen sehr gerne Eissalat,und wenn er noch feucht gereicht wird, dann "baden" sie förmlcih darin.



 

 

 Endivien (Cichorium endivia)

 

 

 Feldsalat  ( ), auch als Rapunzeln oder Nüsslisalat bekannt.

 

 

 Spinat

 

 

 Staudensellerie

 

 

 Rucola  auch Rauke  (Eruca sativa)

 

 

 

Fehlende BIlder und Beschreibungen folgen... geht alles nicht so schnell, aber ich arbeite daran.

   

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