Bäume und Sträucher

Für unsere kleinen Gefiederten ist es ganz wichtig, dass sie Naturäste in der Voliere oder dem Käfig haben. Zum einen ist das Schnabelpflege, d.h. die Vögel können  knabbern und schreddern und negen, damit der Schnabel  kraftvoll bleibt und auch nicht zu lang wächst. Zum anderen ist es wichtig, dass die Füßchen, wie in der Natur auch, auf unterschiedlich  dicken Ästen stehen können. Das beugt Ballendruckstellen oder gar Ballengeschwüren vor.
Nicht alle, in der Natur wachsenden Bäume sind für unsere Wellensittiche brauchbar. Deshal ahbe ich eine Liste zusammen gestellt, wo ich ein wenig über Bäume schreibe und warum sie geeignet sind oder auch nicht.

 

Bild

Name und Beschreibung

 

 ah

Ahorn

Die verschiedenen Arten der
Ahornbäume gehören zu der
Familie der Ahorngewächse
( Aceraceae).

Neue Untersuchungen haben
 ergaben, dass sie in die Unterfamilie
 der Rosskastanien-gewächse
gehören.
ES gibt ca 200 Unterarten von Ahorn.
Die hier abgebildete Rinde gehört
zu einem Spitzahorn.

Das Holz der Ahornbäume findet
vielfältige Verwendung, u.a. auch
zur Fertigung von Saiteninstrumenten.

Der bekannt Ahornsirup ist der Saft aus
einem in Amerika heimischen
Zuckerahorns.

Ahorn ist weit verbreitet, wir alle kennen
auch die geflügelten Früchte, die von
Kindern so gerne auf die Nase geklebt 
werden


An dieser Stelle wichtig ist, dass
Ahornzweige nicht giftig sind und für
Sitzstangen oder Sitzäste für unsere
Wellis verwendet werden können

 

 ap 
ap2

wo

Apfelbaum ( Malus ..... )

Der Apfelbaum gehört mit seinen
vielen verschiedenen Arten und
Züchtungen
zu der Familie der Rosengewächse
( Rosaceae), zu der Gattung der
Kernobstgewächse.

Wir finden sie in Obstgärten oder auch
auf Streuobstwiesen an sonnigen
Standorten.

Apfelzweige  werden von unseren
Wellis heiß geliebt , das betrifft sowohl
die älteren Zweige, wo sie vor allem
die Rinde abknabbern, als auch die
jungen  Triebe mit Blüten und
Blattknospen.

Apfelzweige werden von unseren Wellis heiß gliebt,das betrifft sowohl die älteren Zweige, wo sie vor allem die Rinde abknabbern, wie auch die jügeren Triebe mit Blüten- oder/und Blattknospen.

Apelbaumzweige können ohne Bedenken gereicht werden...auch mit Blüten und Blättern!


Achtung!

Der Wellensittich Woody, der hier im Apfelbaum sitzt und die Sonne genießt, war zu der Zeit fast flugunfähig, und wurde in den Apfelbaum getragen, um es einfach zu genießen, draußen zu
sein.
 

 

 ebere

Eberesche ( Sorbus aucuparia, L. )
ist ein Laubbaum aus der Gattung
der Melhbeeren.

Die Eberesche gehört auch zu der
grossen Familie der Rosengewächse.

Trotzdem die Blätter große Ähnlichkeit mit den Blättern den verschiedenen Arten der Esche aufweisen, sind sie doch  nicht mit einander verwandt.

Nicht umsonst wird die Eberesche im Volkmund als Vogelbeerbaum oder auch nur Vogelbaum bezeichnet.
Die im Herbst orange-rot leuchtenen Fruchtdolden  sind beliebste Nahrung  unserer heimischen Wildvögel.

Manche unsere Wellis mögen sie wohl auch, ich selbst habe aber auch nach zahlreichen Angeboten immer nur Absagen von meinen Gefiederten bekommen.

Die Äste der Eberesche sind als Sitzäste für unsere Wellis gut geeignet, und sie werden mit Wonne beknabbert.

 

 ei

Eiche

Die Eichen gehören zu der Familie
der  Buchengewächse, was ja an sich etwas verwirrend ist, sie wurden aber auf Grund ihrer Eigenschaften dort eingeordnet.
Eichen (es gibt über 500 Arten) finden wir in unseren Wäldern, es sind hochgewachsene Bäume, die sehr als werden können
bis hin zu kleinen strauchähnlichen
Bäumen.
Ihre Früchte, die Eicheln werden auch heutenoch in der Schweinehaltung verwendet, 
dienen u.a. als beliebtes Bastelmaterial für Kinder, weil sie aussehen wie kleine Männchen mit einem Hut.
In der Eichenrinde sind Gerbstoffe
enthalten, die auch heute noch medizinisch genutzt
werden. Teilweise als Rindenbäder oder auch in extrahierter Form.
Eichen sind nicht giftig , aber auf Grund des hohen Gerbstoffgehaltes  als Sitzäste
in Volieren oder Käfigen eher ungeeignet.

 

 

Erle

 

 eu
euk

Eucalyptus

Die vielen verschiedenen Arten
der Eukalyptusbäume  gehören
zu der Familie der Myrtengewächse.
Es sind keine heimischen Bäume,
vielmehr gehören sie nach Asien und Australien.

Bei uns werden manchmal in
Gärtnereien Eukalyptuszweige
angeboten, mit ihren typischen Blütenständen, diesen
Kapseln mit einem Deckel, der mit
einem Knall  aufspringt) sind sie in der Weihnachtszeit recht dekorativ.

Die Zweige sollte man den Wellis
nicht  reichen, da sie mit Sicherheit  nicht  unbehandelt sind.
Wer allerdings die möglichkeit hat,
an frische Eukalyptusblätter heran
zu  kommen, kann die an sein Wellis weiter  reichen.
Ich selbst füttere  eine Körnermischung mit  einem Zusatz von Eukalyptusblättern.

Erhältlich  im bio-Futtershop.

 

 bu

Hainbuche auch Weißbuche oder
auch Hagebuche genannt.
( Carpinus betulus)

Der Name Weißbuche sagt aus,
dass der Baum im Gegensatz zur
Rotbuche helles Holz hat.

Sie gehört zur Familie der Birkeng-
ewächse
( Betulaceae) , ist sommergrün , d.h.
 im Herbst  verliert sie ihr Blätter.
Die frischen  ,jungen Buchenblätter im
 Frühling sien für kleine Käfer und
Raupen
ein Festmahl. Besonders der Maikäfer
macht sich mit vorliebe darüber her.
In maikäferreichen  Jahren, fressen sie 
ganze Bäume kahl.

Die Hainbuchen sind weitverbreitete
Laubbäume, die sehr alst und mit bis
zu 25 m auch recht groß werden können.
In unseren regionen gibt es ganze
Buchenwälder. 
Die Hainbuche eignet sich als
Heckenbepflanzung.

Das Holz der Buchen   gehört zu  den
Harthölzern,.

Die Hainbuche ist nicht giftig, wegen
der Härte des Holzes würde icih sie

allerdings nicht für die Käfigausstattung
empfehlen. Auch aus dem Grund, dass
es auch einge wenige Buchenarten gibt,
die Giftstoffe enthalten, würde ich davon
abraten.

Die in Deutschland weit verbreitet
Rotbuche
z. B. ist schwach giftig.

 

 ha 
ha2

Haselnuss-Strauch
Die Haselnus ( Corylus)  aus der Familie
der Birkengewächse  sind sommergrüne .
Sträucher bis Bäume. Sie werden bis zu
15 m hoch.

In zietigen Frühjahr tragen die Sträucher blühende Kätzchen, was so manch einen Allergiker zum Niesen bringt. An den Blütenständen bilden sich später die Haselnüsse. 

Die Nüsse sind bei unseren Waldtieren ein beliebtes Futter, womit sie auch gut über den Winnter kommen, wenn sie denn fleißig vorgesorgt haben.

Haselnussäste sind für die Käfigeinrichtung super geeignet. Das Holz ist nicht zu hart, so dass sie auch wunderbar knabbern und nagen können, was für ihr Schnabelhygiene äußerst wichtig ist.
Auch die Korkenzeiherhasel
( Corylus avelana) werden gerne für Sitzäste verwendet.

 

 li

Linde

Die Linden sind wohl die bekanntesten
Bäume  hier im Land, des Volkes
Lieblingsbaum.
Linden, die Winterlinde (Tilia cordata)
und die Sommerlinde (Tilia platiphyllos)
sind hochwachsende  Laubbäume, die
in keinem Stadtbild fehlen. Sie säumen
die Straßen oder Alleen und  können sehr alt werden. Der Anblick alter
Lindenalleen mit ihren knorrigen,
schattenspendenden Bäumen  ist einfach nur schön.
Die geflügelten Blüten verströmen einen
intensiven, süßen Duft und locken die
Bienen an. Lindenblütenhonig ist einfach
köstlich.
Lindenblüten werden auch heute noch als Tee in der Medizin  verwendet. Das Holz der Linden ist weich, es eignet sich
gut zum Schnitzen.

Für unsere Wellis sind Lindenäste gut
geeignet für Sitzstanden. Sie knabbern
auch gern daran.Ich habe meine Vögeln
auch Zweige mit frischen Blüten
angeboten, das war aber nicht so der
Renner.

 

 ka 
ka

Rosskastanie ( Asculus hippocastanum)
gehört zu den Seifenbaumgewächsen  
und ist botanisch nicht! verwandt
mit der Edelkastanie ( Castanea sativa)
Die Namensgleichheit beruht auf einer  
Ähnlichkeit der Früchte, der Kastanien.
Aus den auffalend großen, teilweise
harzigen Winterknospen entwickeln sich
die handförmig gefächerte, großen Blätter. Die dekorativen Blütenkerzen stehen aufrecht.

Im Herbst hängen an den Bäumen  die
Früchte in ihren stacheligen  Schalen, in denen sich der Samen befindet..
die braun glänzenden Kastanien. 
Sie werden vor allem von Kindern gliebt
und gesammelt.
Man sollte aber auch an die Wildtiere
denken, und  nicht alle Kastanien sammeln.
In der Medizin findet die Rosskastanie
Anwendung bei Venenleiden.

Für unsere Wellis ist die Rosskastanie
nicht von Bedeutung, da die Rinde
etwa doppelt  so viel Gerbstoffe enthölt
wie die Eiche.

Also  nicht verwenden!

 

 pla

Plantanen  ( Platanus .....)

gehören zu den PLatanengewächsen.

Der Baum wächst in der gemäßigten
KLimazone in Europa und Asien.
Bei uns findet man sie meistens in Parks
oder anderen Anlagen, wild wachsend ist mir noch keine PLatane begegnet. Die Borke blättert in jedem Jahr in
kleinen Plättchen  ab ud es bleiben
diese typischen hellen Flecken in der Rinde.

Die Äste und die Rinde enthalten keine
Giftstoffe und können verwendet werden.

 

 

 Holunder
 
   Sauerkirsche und Süßkirsche
 
 sal 

 tr

hier folgen  noch BIlder verschiedener Weiden

Weiden-Arten ( Salix.... )

gehören zu der Familie der
Weidengewächse. Es sind Bäume aber auch Sträucher und Zwergsträucher.

Die Äste der Weiden sind oft verwendetes Material für Sitzäste, Knabberzweige und auch Spielzeug.

Am häufigsten ist wohl die Salweide
(Salix caprea), Trauerweide, 
Korbweid eauch Kopfweide genannt,(Salix viminalis)
Silberweide ( Salix alba)..u.a.

Im Frühjahr blühen die Weiden  mit ihren Kätzchen, die eine wichtige Bienenweide sind.

Die Äste aller Weidenarten können
genutzt werden.
Achtung!!!!!
Junge Weidenäste im Frühjahr  enthalten eine konzentriertere Menge an Salicin, welches  ein Ausgangstoff für die Herstellung Acetyliosalicylsäure   ist
(bekannt als Wirkstoff von Aspirin)
.

 
 Foto folgt Korkenzieher-WeideSalix matsudana

Korkenzieherweide ist sehr dekorativ
und kann ohne Einschränkung verwendet wedren.

 Diese Liste ist erst ein Anfang.... sie wird weiter mit BIldern und Textenvervollständigt
werden.

 bi 
 bi2

Birke

Betula 
Betulaceae

Es gibt an die 60 Arten  der Gattung
Birken, die fast über den ganzen Erdball verstreut wachsen.
In Norwegen z.B. sind mir in Höhenlagen um die 1000 m viele Birken von kleinem Wuchs begegnet. Hier bei uns sind wohl die Weißbirke (Betula alba) und die Hängebirke (Betula pendula)
am meisten bekannt. Die weiße Borke leuchtet bei Sonnenschein weit zwischen anderen
Bäumen hervor. Die Borke ist allerdings nicht imer strahlend weiß, sie kann auch dunkel bis hellbraun sein.
Im Frühling gehört die Birke zu den
Bäumen,die uns am ersten mit ihrem
frischen Gründer jungen Blätter erfreuen.
Allergiker sind allerdings weniger gut auf diesen schönen Baum zu sprechen. Die Pollen der männlichenBlüten fliegen sind im März und April in Mengen unterwegs.
Von der Birke werden  sowohl die Rinde
als auch die Blätter in der Medizin oder
Kosmetik verwendet.Wohl jeder kennt das Birkenhaarwasser.Die Blätter haben eine harntreibend
Wirkung und werden  als Kapseln und
auch als Tee  bei Rheuma, Gicht,
Wassersucht  angewendet.

Für  manche Vögel sind die Knospen und Samen wichtige Winternahrung,
und im Frühjahr zur Blütenzeit sieht man ganze Schwärme kleiner Vögel in den Zweigen fleißig futtern.

Birkenzweige sind für  unsere Wellensittiche
als Sitzäste geeignet.

 
   
 
   
 
   
 

 

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