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Nachdem sich der kleine Prinz vom Fuchs verabschiedet hatte, zog er weiter zu den Menschen.
Er traf einen Weichensteller und einen Händler.


Inzwischen waren seit der Panne in der Wüste Tage vergangen, in denen der kleine Prinz dem Flieger seine Geschichten und Erlebnisse erzählt hatte.
Sie hatten sich miteinander >vertraut< gemacht.

Der Jahrestag, an dem der kleine Prinz auf die Erde gekommen war, rückte näher, und nur an diesem Tag sollte sein Planet wieder genau an der Stelle erscheinen, und nur dieser Tag war für seine Rückkehr nach Hause möglich.
Er trifft sich noch einmal mit der Schlange und trifft mit ihr eine Verabredung.

Der kleine Prinz

Und auch Antoin ist es gelungen, den Fehler an seiner Maschine zu finden, auch er wird nach Hause zurückkehren können.

Hier nun noch ein Auszug ,wie der kleine Prinz Abschied nimmt:
 

 


 

.......”Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen. Mein Zuhause ist zu klein, um dir zeigen zu können, wo er steht. Es ist besser so. Mein Stern wird für dich einer der Sterne sein. Dann wirst du alle Sterne gern anschauen... Alle werden sicher deine Freunde sein. Und dann werde ich dir ein Geschenk machen...”
Er lachte noch.
“Ach ! Kleines Kerlchen, kleines Kerlchen! Ich höre dieses Lachen so gern!”
“Gerade das wird mein Geschenk sein.....Es wird sein, wie mit dem Wasser...”
“Was willst du sagen ?”
“Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat....”
“Was willst du sagen ?”
“Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es sein, als lachen alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!”
Und er lachte wieder...........................
..................Und er lachte noch immer. Dann wurde er wieder ernst:
“Diese Nacht....weißt du.....komm nicht!”
“Ich werde dich nicht verlassen.”
“Es wird so aussehen, als wäre ich krank... ein bisschen, als stürbe ich. Das ist so. Komm nicht das anschauen, es ist nicht der Mühe.....”
“Ich werde dich nicht verlassen.”
Aber er war voller Sorge.
“Ich sage dir das... auch wegen der Schlange. Sie darf dich nicht beißen... Schlangen sind böse. Sie können zum Vergnügen beißen...”
Ich werde dich nicht verlassen.”
Aber etwas beruhigte ihn:
“Es ist wahr, sie haben für den zweiten Biss kein Gift mehr...”

Ich habe es nicht gesehen, wie er sich in der Nacht auf den Weg machte. Er war lautlos entwischt. Als es mir gelang, ihn einzuholen, marschierte er mit raschem, entschlossenem Schritt dahin.
 

Der kleine Prinz


Er sagte nur “Ah, du bist da...”
Und er nahm mich bei der Hand. Aber er quälte sich noch: “Du hast nicht recht getan. Es wird dir Schmerzen bereiten. Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein...”
Ich schwieg.
“Du verstehst. Es ist zu weit. Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer.”
Ich schwieg,
“Aber er wird daliegen wie eine alte verlassenen Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen...”
Ich schwieg.
Er verlor ein Bißchen den Mut. Aber er gab sich noch Mühe:
“Weißt du, es wird allerliebst sein. Auch ich werde die Sterne anschauen. Alle Sterne werden Brunnen sein mit einer verrosteten Winde. Alle Sterne werden mir zu trinken geben...”
Ich schwieg.


........”Das wird so lustig sein! Du wirst fünfhundert Millionen Schellen haben, ich werde fünfhundert Millionen Brunnen haben...!
Und auch er schwieg, weil er weinte...

“Da ist es. Lass mich einen Schritt allein tun.”
Und er setzte sich, weil er Angst hatte.
Er sagte noch:
“Du weißt... meine Blume... ich bin für sie verantwortlich! Und sie ist so schwach! Und sie ist so kindlich. Sie hat vier Dornen, die nicht taugen, sie gegen die Welt zu schützen...”
Ich setzte mich, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte.
Er sagte:
“Hier....Das ist alles...”
Er zögerte noch ein bißchen, dann erhob er sich. Er tat einen Schritt. Ich konnte mich nicht rühren.
 

Der kleine Prinz

Es war nichts als ein gelber Blitz bei seinem Knöchel. Er blieb einen Augenblick reglos. Er schrie nicht. Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt.
Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand.


Das war die Geschichte des kleinen Prinzen,
eines liebenswerten kleinen Kerlchens, das
auf unseren Planeten kam, um einen Freund zu
suchen und um mit sich und seiner Blume
ins Reine zu kommen.

Der kleine Prinz

Er hat uns sehr viele kostbare Gedanken hier gelassen.

Schaut zu den Sternen empor!...
vielleicht hört ihr sein Lachen ja auch!!
Der kleine Prinz

 

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