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Titel:     Das Ende ist mein Anfang

Autor:   Tiziano Terzani

Verlag:  DVA  Spiegel Buchverlag

Genre:   Sachbuch

ISBN:    978-3-421-04292-7

Einband: gebunden, 5. Auflage 2007, 412 Seiten
 

Die Originalausgabe erschien 2006 im Verlag Longanesi Mailand.
Der Text wurde für die deutsche Ausgabe in Absprache mit Folco Terzani gekürzt.
Die auf dieser Seite veröffentlichten Bilder sind dem Buch entnommen.
 



Das Ende ist mein Anfang
 

Ein Vater, ein Sohn und
die große Reise des Lebens.

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Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck dieses wunderbaren Buches, dass ich, einmal angefangen, kaum aus der Hand legen konnte. Eine tiefe Lebensweisheit spricht aus seinen Worten, ein scharfer Verstand und eine große spirituelle Offenheit.
 
Terziano Terzani hat als Korrespondent des "Spiegel" Asien bereist, er war in Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Neu Delhi, war in New York und hat den Vietnam-Krieg erlebt.
Nachdem er seine Arbeit als  Korrespondent aufgegeben hatte, zog er sich für einige Jahre in den Himalaja zurück.
Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, wovon einige auch in deutscher Sprache erschienen sind.
"Fliegen ohne Flügel", "Briefe gegen den Krieg", "In Asien" und "Noch eine Runde auf dem Karussel".
 
Als Terziano Terzani, der an Krebs erkrankt ist, spürt, dass sein Ende nicht mehr weit entfernt ist, schreibt er einen Brief an seinen Sohn Folco.
 

" ........Wie wäre es, wenn wir uns jeden Tag eine Stunde zusammensetzen, und Du mich fragtest, was Du schon immer fragen wolltest, und ich Dir frei von der Leber weg erzählen würde, was für mich wichtig ist, von mir und von meiner Familie, von der großen Reise des Lebens........."
 
"....... Beeil Dich, denn ich glaube, mir bleibt nicht mehr viel Zeit."

 

 

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So verleben Vater und Sohn die letzten Monate seines Lebens.
Diese Gespräche wurden von Folco Terzani zusammengefaßt und unter dem Titel
" Das Ende ist mein Anfang" veröffentlicht.
Dieses Buch ist kein Roman sondern ein Gespräch. Es ist so lebhaft, so aufrüttelnd und tief bewegend, aber es ist auch lustig.
Terzani schildert seine Kindheit, seinen Werdegang zum Journalisten, seine Arbeit als Spiegel  Korrespondent, er erklärt dem Sohn die Eindrücke und Anschauungen seines Lebens in Asien, und warum er sich in den Himalaja zurückgezogen hat---
um zu lernen, loszulassen.
Er spricht über  die Sinnlosigkeit der Kriege, über die Vergänglichkeit der Dinge, den Mut zur Freiheit ..der persönlichen Freiheit, und über die unendliche Schönheit dieser Erde, mit der der Mensch so achtlos umgeht.
 
Nun mag man mit Terzanis politischen Anschauungen und Schlußfolgerungen nicht immer ganz konform gehen. Das ging auch mir so, aber zum Ende hin, rundet sich alles ab.
Man muß dieses Buch einfach gelesen haben.
Terzani will es als "Hymne an die Eigenständigkeit, auf die Möglichkeit, zu sein was du willst"  verstanden wissen.
                                         Und genau so  habe ich es auch verstanden.

 

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