Mein Name ist Puppa

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   Und eigentlich grenzt es an ein Wunder, dass es mich gibt.
Na ja, ein Wunder ist es ja ohnehin, wenn ein kleiner neuer Wellensittich in seinem Ei
heranwächst und endlich schlüpft , aber ich bin darüber hinaus ein  Überlebenswunder.

Im Jahr 2010 habe ich Selene kennen gelernt, und weil ich auch in Ihre Jacke kriechen durfte
habe ich mich entschlossen ,ihr und ihrer Welliredaktion einen Exklucivbericht  für ihre HP
 zu genehmingen.

Alle Fotos aus meiner frühen Kindheit wurden von meiner Ziehmama  Petra fotografiert 
und für meinen Bericht zur Verfügung gestellt. Selene hat die Fotos berabeitet und bei ihren
Besuchen hier auch selbst fotografiert.Aber nun  soll es los gehen.


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Am 13. 05. 2008 bin ich  im Rahmen einer Zufallsbrut geschlüpft, und ich bin das einzig
überlebende  von insgesamt 5 Küken.  Unsere Mama ist leider gestorben, als wir  uns alle
aus dem Ei geknabbert hatten und ein paar Tage alt waren, und von unserem Papa weiß ich leider gar nichts.
Der Halter  hatte ,um es mal gelinde auszudrücken überhaupt keine Ahnung von Kükenaufzucht,
aber immerhin hatte  er so viel Mumm, in einem Forum  um Hilfe für uns zu rufen.
Und so kam ich am 24.05.2008 zu meiner  neuen " Mama"  Petra.
Sie hat mich in unendlich mühseliger und liebevoller Kleinarbeit per Hand aufgezogen, hat mir
mit einer Spritze Handaufzuchtsfutter in den Schnabel gegeben , hat mich mit zur Arbeit genommen, damit ich auch dort pünktlich meinen Babybrei bekommen konnte, hat mich nachts gefüttert und hat mit mir geschmust und mich ganz lieb gehabt.
Ohne sie wäre ich ganauso jämmerlich gestorben, wie meine Geschwister.

 Und hier beginnt mein  Küken-Tagebuch

 24.05.2008

 

 Völlig dehydriert und fast verhungert kam ich bei Petra an, die ,als sie mich sah, nur wenig Hoffnung hatte,dass ich überlebe. Damit ich nicht namenlos sterben muss ,und weil ich so winzig war, nannte Patra mich   Puppa.
Auf den Fotos kann man das an meinem  leeren Kropf, den Beinchen ohne Muskulatur nur Knochen und Sehnen und  an den vorstehenden Augen erkennen.

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   Bin  ich da nicht wirklich ein Bild des Jammers?

   Den Brei habe ich  gleich angenommen und geschluckt, so dass mein Kropf schön gefüllt war,

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   aber schaut bloß mal mein gerippiges Beinchen an.
   Mit gefüllten Kropf bin ich dann auch gleich eingeschlafen, weil das so anstrengend war.

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Woher ich allerdings die Wunde an meinem Köpfchen habe, weiß ich nicht.

Petra war ganz aus dem Häuschen, weil ihr das neue Hoffnung gegeben hat, meine
Organe arbeiten, mein Verdauung klappt.

So sieht Hungerkot aus. Das war vor der ersten Fütterung.

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25.05.2008
Inzwischen bin ich schon 12 Tage alt, bin ein sattes und zufriedenes Küken. Allmählich werde ich auch etwas rundlicher und die ersten Federchen sprießen.

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  26.05. 2008
Es sieht so aus, als hätten wir das Schlimmste geschafft.
Ich will leben! und habe Hunger!

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 Schaut mal genau hin, meine Beinchen setzen ganz langsam auch Muskeln an,
ich sehe schon viel viel besser aus.

28.05. 2008

 Ich bin satt und  zufrieden heute.
 
 Auf meinem eigenen Kuschelhandtuch kann ich ausruhen, und auch mal ein bißchen die 
Zotteln erforschen.

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  pu12 und schlafen.

 

Aber als ob wir nicht schon genug Probleme haben, macht sich eine beginnende Fehlstellung der Zehen 
( Kußhandstellung) bemerkbar. Natürlich ist meine Petra-Mama mit mir gleich zu unserem Doc 
gefahren: Und er hat meine Füßchen in der richtigen Lage festgetapt. Nun muss ich mich mit dem Tapverband herumärgern. Hoffentlich hilft es mir.

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   Dann  wollen wir mal hoffen.

  30.05.2008  ein kugelrundes und liebes Küken

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   Und nun :  AUF   ZUM  NÄCHSTEN  MONAT

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